Gemeindegeschichte


Unsere Gemeinde ist über 300 Jahre alt. Wir feierten unser Jubiläum im Jahre 2007. Den Festgottesdienst, den der damalige Präses Nikolaus Schneider hielt, können Sie als Audio-Datei noch einmal miterleben.

Über die Geschichte unserer Lutherischen Kirche erfahren Sie hier mehr.

Einzelheiten über den Stein im Wartburghaus bekommen Sie hier.

Unser Archiv wird von dem ehrenamtlichen Mitarbeiter Heinz Dietsch betreut, der jeweils freitags zu erreichen ist, ansonsten über unser Gemeindeamt.

 

Zum Jubiläum sind zwei Bücher erschienen:

Einzelpreis: 4,00 Euro

Einzelpreis: 7,00 Euro

 

Es sind noch einige Exemplare vorhanden. Soweit der Vorrat reicht, können Sie beide Bände für 10,00 Euro im Gemeindeamt erwerben.

300 Jahr Feier

Der damalige Präses Nikolaus Schneider kam am 17. Juni 2007 nach Radevormwald, um in dem Festgottesdienst die Predigt zu halten.

Praeses_Schneider

Es sind auch von dem Gottesdienst sowie von dem Festgottesdienst Videos gedreht worden. Diese sind zum Preis von 10,00 Euro je DVD zu erwerben. Bestellungen an diese Email-Adresse

 

Wartburgstein

Der Stein im Wartburghaus stammt wirklich von der Wartburg bei Eisenach. Wie er über Berlin nach Radevormwald gekommen ist, steht in der Festschrift zum 300-jährigen Bestehen der Gemeinde, und zwar in Band 2:

Stein_WBH

Superintendent  Hermann Becker und Pfarrer Werner Lauff fuhren mit dem Auto im Otober 1964 nach West-Berlin. Es war der 15. Jahrestag der Gründung der DDR, an dem sich in Ost-Berlin zur Feier des Tages alle Welt versammelte.

Darum schien dieser Tag besonders günstig, den Stein von der Wartburg in Ost-Berlin abzuholen. Superintendent Becker hatte mit Bischof Mitzenheim alles abgsprochen, wie es gehen sollte. So fuhr Werner Lauff mit seinem Wagen zur Albrechtstraße 8, nachdem er erst nach längeren umständlichen Telefonaten über die Grenze gelassen wurde. Das Hospiz war durch Volkspolizei gesichert. Bischof  Mitzenheim sagte, wo der Stein abgeholt und in den Wagen geladen werden konnte. Der relativ schwere und große, etwas unförmige Stein wurde in den VW 1200 geladen. Bei der Rückfahrt wunderten sich die Grenzpolizisten, schüttelten den Kopf und konnten nicht recht verstehen, was ein schwerer Stein unter der vorheren Gepäckklappe eines VW zu suchen hatte. Der Argwohn konnte dadurch beruhigt werden, dass bei stärkerer Belastung der Vorderräder im beginnenden Winter der Wagen sicherer zu fahren sei.

Nach insgesamt ca. 900 km Fahrt von Eisenach über Berlin kam der Stein nach Radevormwald. Ca. 18 Monate später, genau am 13. März 1966, wurde das neue Gemeindezentrum der lutherischen Gemeinde zusammen mit dem Stein eingeweiht.